AGB


§ 1 Allgemeines

  1. Die allgemeinen Geschäftsbestimmungen gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden, nachfolgend Auftraggeber genannt, und Dr. Simone Meller, nachfolgend Auftragnehmerin genannt. Sie gelten für alle vereinbarten Leistungen.
  2. Der Auftraggeber erkennt diese AGB durch eine schriftlich per E-Mail übermittelte Auftragsbestätigung an. Sobald die AGB zwischen dem Auftraggeber und der Auftragnehmerin wirksam werden, kann sich die Auftragnehmerin auch in zukünftigen Geschäftsbeziehungen auf diese AGB berufen. Es ist nicht erforderlich, nachzuweisen, dass die AGB nochmals vereinbart wurden. Hingegen gelten die Geschäftsbedingungen des Auftraggebers nur dann, wenn dies von der Auftragnehmerin ausdrücklich schriftlich bestätigt wird.
  3. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben auch dann gültig, wenn einzelne Bestimmungen unwirksam sind.
  4. Individuelle Vereinbarungen, die von diesen AGB abweichen, kommen ausschließlich durch schriftliche Vereinbarungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber zustande.

§ 2 Angebot

  1. Der Auftraggeber erhält ein befristetes Angebot (einschließlich Kostenvoranschlag und Zeitplan), nachdem eine Textprobe und alle notwendigen Informationen zum zu überarbeitenden Text (wie Seiten- und Zeichenanzahl) bereitgestellt wurden. Für die Erstellung des Angebots wird kein Honorar verlangt. Angebote sind für den Kunden bis zur Auftragserteilung unverbindlich.
  2. Der Preis pro Normseite für den zu überarbeitenden Text orientiert sich am Arbeitsaufwand, der anhand des Probetextes geschätzt wird. Der im Angebot angegebene Preis pro Normseite ist verbindlich. Die angegebenen Preise und Konditionen gelten nur für den jeweiligen Auftrag.
  3. Sollte sich nach der Auftragserteilung eine erhebliche Überschreitung des geschätzten Arbeitsaufwands ergeben, die eine entsprechende Erhöhung des Honorars zur Folge hätte und die auf Basis des Probetextes für die Auftragnehmerin nicht vorhersehbar war, wird sie den Auftraggeber unverzüglich informieren und ihm ein aktualisiertes Angebot vorlegen. Sollte es zwischen beiden Vertragspartnern zu keiner Einigung kommen, steht jedem das Recht zu, vom ursprünglichen Vertrag zurückzutreten. Die vor der Vertragsauflösung bereits erbrachten Leistungen sind gemäß dem im ursprünglichen Angebot vereinbarten Preis zu begleichen.
  4. Der Auftragnehmerin steht es jederzeit frei, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 3 Zustandekommen des Vertrags

  1. Der Vertrag kommt zustande, sobald die Zahlung des Auftraggebers auf dem Konto der Auftragnehmerin eingegangen ist. Ab diesen Zeitpunkt gilt das Angebot für beide Seiten als verbindlich.
  2. Abweichend von Punkt 1 kann in bestimmten Fällen eine alternative Zahlungsvereinbarung, wie beispielsweise eine verbindliche Ratenzahlung, getroffen werden. In diesen Fällen kommt der Vertrag mit der schriftlichen Bestätigung der Zahlungsvereinbarung bzw. dem Eingang der ersten Teilzahlung zustande. Ein Rechtsanspruch auf eine bestimmte Zahlungsweise besteht nicht.
  3. Vor Vertragsabschluss ist die Auftragnehmerin verpflichtet, den Auftraggeber zu identifizieren. Diese Pflicht ergibt sich aus spanischen Rechnungs‑ und Umsatzsteuervorschriften zur transparenten Zuordnung und Kontrolle von Umsätzen. Hierfür benötigt die Auftragnehmerin den korrekten Namen, die Anschrift und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) des Auftraggebers. Privatpersonen legen anstatt der USt-ID eine Kopie ihres gültigen Ausweisdokuments vor, die per E-Mail, im verschlüsselten Chat oder in einer von der Auftragnehmerin betriebenen sicheren Cloud übermittelt werden kann. Die Auftragnehmerin behandelt die personenbezogenen Daten gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen und verwendet die Informationen ausschließlich zur Erfüllung ihrer steuerlichen Pflichten. Der Auftraggeber erklärt sich mit diesen Bedingungen einverstanden.
  4. Bei Namens- und Adressänderungen im Zeitraum der Geschäftsbeziehung hat der Auftraggeber die Auftragnehmerin rechtzeitig, das heißt vor Rechnungsstellung, darüber in Kenntnis zu setzen.
  5. Für Art und Umfang der Leistung gelten ausschließlich die schriftlich im Angebot vereinbarten Leistungen sowie die vorliegenden AGB.
  6. Sollte der Auftraggeber weitere Dienstleistungen in Auftrag geben, ist eine schriftliche Bestätigung durch die Auftragnehmerin erforderlich. Ein neues Angebot muss nicht erstellt werden, sofern die bisherigen Preise und Konditionen weiterhin gelten. Für die zusätzlich beauftragten Leistungen wird eine separate Vergütung fällig.

§ 4 Widerruf und Terminabsage

  1. Verbraucher (Privatpersonen) werden vor der Buchung auf ihr Widerrufsrecht hingewiesen und erhalten nach der Buchung eine Widerrufsbelehrung. Innerhalb von 14 Tagen nach Buchung können noch nicht erbrachte Dienstleistungen per Briefpost oder E-Mail widerrufen werden. Wünscht der Verbraucher vor Ablauf der Widerrufsfrist den Beginn der Dienstleistung, wird er darauf aufmerksam gemacht, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
  2. Vereinbarte Beratungstermine können werktags bis zu 48 Stunden vorher per E-Mail oder Telefon abgesagt und innerhalb von sieben Tagen nachgeholt werden. Verspätet oder feiertags bzw. am Wochenende abgesagte Beratungstermine werden vollständig in Rechnung gestellt.

§ 5 Leistungen und Lieferung

  1. Die Auftragnehmerin ist verpflichtet, die vereinbarten Dienstleistungen fachgerecht und sorgfältig zu erbringen. Daraus folgt jedoch kein Anspruch des Auftraggebers auf einen hundertprozentig fehlerfreien Text.
  2. Die Dienstleistungen beinhalten die auf der Website www.lektorat-meller.de zum Zeitpunkt der Auftragserteilung veröffentlichten Leistungen. Dort nicht genannte bzw. als optional gekennzeichnete Leistungen müssen vom Auftraggeber ausdrücklich in Auftrag gegeben werden.
  3. Die Frist für die Lieferung der korrigierten oder lektorierten Texte richtet sich nach den Vereinbarungen beider Parteien, die schriftlich im Angebot festgehalten werden. Um eine fristgerechte Lieferung sicherzustellen, muss der Auftraggeber die vereinbarten Texte sowie alle erforderlichen Hintergrundinformationen rechtzeitig an die Auftragnehmerin übermitteln.
  4. Kommt der Auftraggeber den in Punkt 3 genannten Verpflichtungen nicht rechtzeitig nach, verlängert sich die Lieferfrist entsprechend. Dabei können Wochenend- und Feiertagszuschläge anfallen, die folgendermaßen berechnet werden: (a) Wochenendzuschlag von 30 Prozent auf den anteiligen Tagespreis für jeden Wochenendtag. (b) Feiertagszuschlag von 50 Prozent auf den anteiligen Tagespreis für jeden Feiertag. Sollte der Auftraggeber trotz seiner Verspätung auf der ursprünglich vereinbarten Lieferfrist bestehen und deshalb eine Eilbearbeitung wünschen und die Auftragnehmerin über die nötigen Kapazitäten verfügen, werden Dringlichkeitszuschläge erhoben, die zwischen 25 und 100 Prozent je nach Eilbearbeitung innerhalb von 72, 48, 24 und 12 Stunden liegen.
  5. Bei Überschreitung der Frist kann der Auftraggeber nur im Falle des Leistungsverzuges der Auftragnehmerin oder der von ihr zu vertretenden Unmöglichkeit vom Vertrage zurücktreten. Bis dahin erbrachte Leistungen sind in voller Höhe zu bezahlen (siehe Honorare und Bezahlung).
  6. Die korrigierten oder lektorierten Texte werden fristgerecht per E-Mail an den Auftraggeber übermittelt. Die Lieferfrist ist eingehalten, sobald die bearbeiteten Dokumente versendet wurden.
  7. Wenn sich während des laufenden Auftrags Änderungen ergeben, die die konkrete Umsetzung betreffen, muss die Auftragnehmerin sofort informiert werden. Nachträgliche Änderungen der beauftragten Texte erfordern eine neue schriftliche Auftrags- und Terminbestätigung. Die Auftragnehmerin kann neue schriftliche Aufträge ohne Angabe von Gründen ablehnen.
  8. Sofern nichts anderes vereinbart ist, verbleiben die vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen nach Abschluss des Auftrags bei der Auftragnehmerin. Diese ist nicht zur Aufbewahrung verpflichtet, muss jedoch sicherstellen, dass die Unterlagen nicht missbräuchlich verwendet oder an Dritte weitergegeben werden.

§ 6 Urheberrecht

  1. Die Auftragnehmerin beansprucht mit der Erbringung der Korrektorats- und Lektoratsleistungen keine Mitautorenschaft.
  2. Das Urheberrecht verbleibt vollständig beim Auftraggeber bzw. Originalautor.
  3. Sofern im Angebot festgehalten, erfolgt bei Publikation die Nennung der Auftragnehmerin in der Danksagung oder im Manuskript in der vereinbarten Form.
  4. Jede weitergehende inhaltliche Verantwortung oder Aufnahme in Autorenlisten bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Auftragnehmerin.

§ 7 Honorare, Bezahlung und Rücktritt

  1. Die Auftragnehmerin erhält für die vereinbarten Leistungen das zum Zeitpunkt der Angebotserstellung auf der Website www.lektorat-meller.de veröffentlichte Honorar, es sei denn, es wurden schriftlich abweichende Regelungen getroffen.
  2. Wurde mit Auftragsbestätigung nur eine Teilzahlung geleistet, ist die Restzahlung innerhalb der genannten Frist(en) fällig. Wurde keine Vorabzahlung vereinbart, ist der Gesamtbetrag innerhalb von 72 Stunden nach Lieferung zu zahlen. Die Überweisung erfolgt auf das in der Rechnung genannte Konto. Bei Zahlungsverzug fallen gesetzliche Verzugszinsen an.
  3. Tritt der Auftraggeber nach der Auftragsbestätigung oder während bzw. nach der Bearbeitung der Texte vom Auftrag zurück, ist er verpflichtet, den anteiligen Betrag des vereinbarten Preises zu zahlen, der dem bereits geleisteten Bearbeitungsaufwand entspricht (mindestens 50 Prozent während der Bearbeitung und 100 Prozent nach bereits erfolgtem Abschluss der Bearbeitung). Diese Beträge sind innerhalb von 72 Stunden nach dem Rücktritt fällig. Bei Zahlungsverzögerungen entstehen gesetzliche Verzugszinsen.

§ 8 Mängel, Haftung und Reklamation

  1. Die Auftragnehmerin führt die Leistungen sorgfältig aus, sodass im Text idealerweise keine Fehler verbleiben. Eine Garantie für vollständige Fehlerfreiheit kann jedoch nicht gegeben werden.
  2. Die Auftragnehmerin haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Haftung ist auf den in der Rechnung ausgewiesenen Betrag begrenzt. Schadensersatzansprüche, insbesondere für entgangenen Gewinn oder Folgeschäden aufgrund inhaltlicher Fehler, sind ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin haftet nicht für mittelbare Schäden, Verzögerungen oder Mängel, die aus unklaren oder unvollständigen Aufträgen resultieren.
  3. Ein als mangelhaft empfundener Auftrag muss innerhalb von sieben Tagen nach Lieferung per E-Mail reklamiert werden. Mängel sind sachlich nachzuweisen (Art, Umfang, Ort, Zeit etc.). Erfolgt kein schriftlicher Einwand innerhalb dieser Frist, gilt der Auftrag als ordnungsgemäß erfüllt und abgenommen. Bei berechtigten Mängeln ist die Auftragnehmerin verpflichtet, diese innerhalb einer angemessenen Frist (mindestens sieben Tage) zu beheben.
  4. Stilistische Verbesserungen sowie Kommentare zur Verständlichkeit, Struktur und Inhalt des Textes gelten als Optimierungsvorschläge, die vom Auftraggeber überprüft werden müssen. Sie werden nicht als Mängel anerkannt und sind daher von Reklamationen ausgeschlossen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, für die die Auftragnehmerin nicht verantwortlich ist, wird keine Haftung übernommen.
  5. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Daten, die auf elektronischem Weg widerrechtlich in die Hände von Dritten gelangen oder nach der Übermittlung Schäden, Mängel und Beeinträchtigungen aufweisen. Ferner haftet sie nicht für Schäden oder den Verlust von Daten (beispielsweise durch Viren, Schädlingsprogramme, Inkompatibilität in Hard- und Software, Postweg etc.). Eine Haftung für Softwareschäden, die durch den Gebrauch der Texte entstehen, ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die rechtliche Zulässigkeit der zu korrigierenden bzw. lektorierenden Texte. Sieht sich die Auftragnehmerin erst nach Vertragsabschluss mit solchen Inhalten konfrontiert, so hat diese das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Bis dahin erbrachte Leistungen zahlt der Auftraggeber in vollem Umfang.
  6. Im Falle höherer Gewalt muss die Auftragnehmerin den Auftraggeber unverzüglich informieren. Höhere Gewalt berechtigt beide Parteien, vom Vertrag zurückzutreten. Der Auftraggeber muss jedoch die bereits erbrachten Aufwendungen oder Leistungen der Auftragnehmerin vergüten. Höhere Gewalt umfasst unvorhersehbare Ereignisse, die nachweislich die Erfüllung des Auftrags durch die Auftragnehmerin erheblich behindern.

§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz

  1. Die Auftragnehmerin behandelt sämtliche vom Auftraggeber übermittelten Texte, Daten und Informationen vertraulich und nutzt sie ausschließlich zur Erfüllung des Vertrags.
  2. Der Auftraggeber bestätigt, die Datenschutzerklärung der Auftragnehmerin gelesen zu haben und mit den darin beschriebenen Sachverhalten einverstanden zu sein. Der Auftraggeber wurde über seine Rechte aufgeklärt.

§ 10 Schlussbestimmungen

  1. Sollte eine Regelung in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder in individuellen Vereinbarungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen oder Vereinbarungen weiterhin gültig.
  2. Beide Vertragsparteien setzen sich im Falle von Missverständnissen, Konflikten und unvorhersehbaren Ereignissen für eine konstruktive Lösung durch respektvolle Kommunikation und faires Verhandeln ein.

Letzte Aktualisierung: 26.01.2026